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Iran

Iran - Teheran

Der Iran liegt in Westasien und grenzt an insgesamt sieben Staaten. Im Osten und Nordosten bilden Turkmenistan, im Südosten Afghanistan und Pakistan sein Grenzen. Der Irak, die Türkei, Armenien und Aserbaidschan grenzen im Westen und Nordwesten an das Land. Im Süden (Golf von Oman und Persischer Golf) und Norden (Kaspisches Meer) bildet Wasser die natürlichen Grenzen des Landes. Seine Hauptstadt Teheran befindet sich südlich vom Kaspischen Meer, das übrigens der größte See der Erde ist.

Im Iran herrscht vorrangig ein trockenes Klima, in den nördlichen Regionen am Kaspischen Meer kann es aber auch zu teilweise starken Niederschlägen kommen. Die Salzseen im Inneren des Landes sind generell die trockensten Gebiete, während es in den südlichen Küstenregionen in den Nächten sogar zu Nebelbildung kommen kann.
Über die Hälfte (53 %) des Landes besteht aus Wüste, der Rest ist auf Ackerland (9 %), Weideland (27 %) und Wald (11 %) aufgeteilt.
Im Iran sind sehr viele verschiedene Tierarten beheimatet. So gehören neben Gazellen und Halbeseln auch Wildziegen und Wildschafe zu den typischen Tieren der Gebirgsgegenden. Löwen und Tiger sind im Iran inzwischen ausgerottet, in abgelegenen Regionen sind aber noch einige Leoparden und Geparden zu finden.
Zu den Schutzgebieten des Irans zählen der Golestan-Nationalpark, das Touran-Schutzgebiet oder der Kavir-Nationalpark.

Es gibt im Iran viele schöne Museen. Das Bastan-Museum beherbergt Ausstellungen zur Archäologie, das Negarestan-Museum ist für seine Kunstausstellungen bekannt. Sowohl das Bastan- als auch das Negarestan-Museum liegen in Teheran.
Generell ist die Kultur im Iran durch den Islam geprägt. Volksmusik hat deshalb auch eine große Tradition in diesem Land.

Die iranische Regierung setzt mittlerweile einiges daran, Touristen anzulocken – aber nur mit mäßigem Erfolg.
Iran ist nicht unbedingt ein einfaches Reiseziel. Vieles ist verboten und wird auch bestraft (z. B. Alkohol, westliche Musik) und zwischen schönen, sehenswerten Orten liegen oft große Entfernungen.
Kish, bekannt als „lustige“ Ferieninsel, ist ein Paradies für Tauchurlauber. Hier laden Korallenriffe zum Schnorcheln ein, es gibt Motorboote zum Wasserskifahren und Einkaufsmöglichkeiten wie in westlichen Ländern.
Iran ist eine Hochburg der Gastfreundschaft, denn die Iraner liebe es regelrecht, Türen aufzuhalten, Einladungen auszusprechen oder allgemein Hilfe anzubieten.

Dem Iran ist sehr viel an seinen Touristen gelegen. Alles Fremde ist für die Iraner interessant, die Einheimischen sind immer freundlich und wenn man außerhalb der größeren Städte unterwegs ist, wird man schnell zu einer Übernachtung eingeladen. Die Gastfreundschaft der Iraner ist das höchste Gut, das das Land zu bieten hat.