Arabien.at | Impressum | Sitemap

Oman

Oman - Maskat

Der Oman ist ein Sultanat im Südosten der Arabischen Halbinsel. Seine Hauptstadt ist Maskat. Im Nordwesten grenzt der Oman an die Vereinigten Arabischen Emirate, im Südwesten an den Jemen und im Westen an Saudi-Arabien. Zum Sultanat Oman gehören außerdem die Inseln Rus al-Dschibal am Kap Musandam, die Kuria-Muria-Inselgruppe, die von den Vereinigten Arabischen Ermiraten umschlossene Exklave Madha sowie die Insel Masira. Im Süden und Osten hat der Oman mit dem Arabischen Meer und dem Golf von Oman seine natürlichen Wassergrenzen.

Der schmale Küstenstreifen am Golf von Oman, Al-Batina, ist eine vielfach bewässerte und fruchtbare aufgeschüttete Ebene zwischen Maskat und Suhar. Hier herrscht ein subtropisches Klima mit heißen Sommermonaten und warmen Wintermonaten. Im Sommer liegen die Durchschnittstemperaturen bei etwa 36 bis 39 ° C, allerdings sind zeitweise auch heiße 47 ° C möglich. Die Winter sind mit Tagestemperaturen bei 22 bis 2 ° C deutlich angenehmer. In den Gebirgsregionen ist es mit Temperaturen um den Gefrierpunkt im Winter deutlich kälter, die Sommer sind mit Tagestemperaturen von bis zu 30 ° C aber auch hier sehr warm. Je weiter man ins Landesinnere kommt, umso heißer und trockener wird es. Hier, in den Wüsten Rub al-Chali und Rimal Al Wahiba herrscht trockenes Wüstenklima. Die Sommer sind extrem heiß, die Winter kühl bis warm. Zwar regnet es hier gelegentlich, wirklich ergiebig sind die Schauer aber nicht. Das Klima im Süden des Oman ist dagegen ganz anders – das ganze Jahr über fast tropisch, warm und feucht.

Die Flora im Oman ist im Vergleich zu anderen arabischen Ländern recht abwechslungsreich. Neben vegetationslosen Vollwüsten gibt es auch Halbwüsten mit Dornsträuchern, Trockengräsern und Dattelpalmen. In den Gebirgsgegenden wachsen aufgrund der guten Feuchtigkeit Wälder mit Maulbeerfeigen, Akazien und auch Jasmin. Euphorbien, Ölbäume, Zedern und Wacholder findet man zusätzlich in Höhenlagen ab 1.000 m.
Zu den in freier Natur lebenden Tieren gehört das seltene Schwarze Stachelschwein, zudem gibt es im Oman noch etwa 85 einheimische Vogelarten. In Schutzgebieten an Stränden findet man selten noch einige eierlegende Meeresschildkröten.
Im „Arabien Oryx Sanctuary“, einem Schutzgebiet im Oman, wurde die in freier Wildbahn ausgestorbene Arabische Oryxantilope wieder angesiedelt. In den Küstenregionen tummeln sich zudem zahlreiche Fischarten wie Makrelen, Thunfische, Sardinen und auch Wale, Delfine und Haie.
Die beliebtesten Haustieren im Oman sind wohl die Dromedare.

Egal, ob man sich für kulturellen Urlaub oder Strandurlaub interessiert –der Oman hat für jedes Herz etwas zu bieten. Eine Reise in den Oman kann ganz abwechslungsreich und nach individuellen Bedürfnissen gestaltet werden. Für Interessierte sind zum Beispiel die Festung in der Hauptstadt Maskat aus dem 16. Jahrhundert oder auch viele Museen sehr sehenswert.